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AugenlaserDie Behandlung von Fehlsichtigkeiten mit Hilfe der Augenlaser - Technik ist ein Kind der modernen Medizin. Erstmals wurde diese neue Methode 1986 eingesetzt und seitdem stetig weiterentwickelt. Mittlerweile gehört das Augenlasern zu den Routineverfahren für die Korrektur von Sehschwächen.
Behandelt werden Kurz- und Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmungen, sogenannte Refraktionsanomalien. Bei Vorliegen einer solchen Refraktionsanomalie besteht eine Abweichung der normalen Brechung von Licht im Auge, so dass der Brennpunkt vor der Netzhaut oder dahinter liegt. Liegt der Fokuspunkt vor der Netzhaut, so spricht man von Kurzsichtigkeit, befindet sich der Fokuspunkt hinter der Netzhaut so ist der Patient weitsichtig.
Ursachen für solche Sehschwächen ist eine veränderte Krümmung der Hornhaut oder der Linse, oder ein zu großes Auge. Etwa 60% der deutschen Bevölkerung haben einen solchen Sehfehler, 0,2% davon haben sich bereits mittels Augenlaser behandeln lassen. Würden die gesetzlichen Krankenkassen den Eingriff übernehmen, wären es sicherlich schon mehr, aber die Behandlungskosten von ca. 1000 Euro pro Auge kann nicht jeder tragen.
Es gibt mehrere Augenlaser - Verfahrenstechniken, um zwei zu nennen:
die Lasik- und die PRK/Lasek-Methode.
Beide Verfahren werden ambulant durchgeführt und sind nur kurze, dank narkotisierender Augentropfen, auch nahezu schmerzfreie Eingriffe.
Bei der Lasikmethode wird ein kleiner Deckel in die obere Hornhautschicht geschnitten durch den der Augenlaser mikroskopische Gewebeteile aus der Hornhaut entfernt, bis eine richtige Krümmung erreicht ist. Anschließend wird der Hornhautdeckel wie ein körpereigenes Pflaster über die Operationsstelle gelegt. Der Patient kann nach einem Informationsgespräch nach Hause gehen.
Bei der PRK/Lasekmethode wird die oberste Zellschicht der Hornhaut abgelöst um nach und nach das Gewebe darunter abtragen zu können, bis das gewünschte Ergebnis ereicht ist. Die Wunde wird danach mit einer weichen Kontaktlinse abgedeckt, die der Patient einige Tage tragen muss. Auch bei diesem Verfahren kann der Patient sofort die Klinik verlassen.
Viele Patienten können nach der Operation meist besser sehen als vorher mit ihrer Brille oder Kontaktlinsen. Aufgrund der Risiken, die bei jeder Operation gegeben sind, ist eine Nachsorgezeit von einem Jahr notwendig. |
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