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Bauchstraffung

Wer träumt nicht von einem straffen, flachen Bauch? Doch gerade nach einer großen Gewichtsabnahme oder Schwangerschaften hat meist die Elastizität der Muskulatur, der Haut und des Bindegewebes ihre Grenzen erreicht. Die Haut hängt über und eine so genannte Fettschürze entsteht. Eine Bauchstraffung kann helfen, um wieder einen flachen Bauch zu bekommen. Eine Bauchstraffung dauert zwei bis drei Stunden und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Die genaue Schnittführung bespricht der Arzt vorher mit dem Patienten. In der Regel erfolgt der Schnitt oberhalb der Schamgrenze und reicht von einem Beckenkamm zum anderen. Narben verschwinden später meist unter der Kleidung. Die Haut und das Unterhautfettgewebe werden von unten nach oben bis zu den Rippen von der Bauchdecke abgel? Der Bauchnabel wird dabei aus der Haut herausgeschnitten, damit er im weiteren Verlauf der Bauchstraffung an seiner ursprünglichen Stelle wieder eingenäht werden kann. Stellt der Arzt Schwächen oder Lücken in der Bauchmuskulatur fest, weil Eingeweide sich möglicherweise vorgewölbt haben, kann er diese durch eine spezielle Nähtechnik korrigieren. Schließlich zieht der Arzt die Haut mit dem Unterhautfettgewebe wieder nach unten und strafft auf diese Weise den Bauch. Gewebe, welches im unteren Bereich überschüssig ist, wird mit einem Skalpell oder einer Schere abgeschnitten. Für den Bauchnabel wird ein Loch in die Haut geschnitten und dieser eingenäht. Anschließend werden die Wundränder vernäht und eine Kompressionsbandage angepasst. Nach einer Bauchstraffung ist ein drei- bis viertägiger Aufenthalt im Krankenhaus nötig. Die Bandage muss bis zu sechs Wochen getragen werden. Auf Sport, Sauna und Sonnenbäder sollte für drei Monate verzichtet werden. Damit die Bauchstraffung dauerhaft anhält, ist es wichtig, dass bereits vor dem Eingriff das Wunschgewicht erreicht ist, welches nach Möglichkeit auch nach der Bauchstraffung gehalten werden sollte. Eine Bauchstraffung kostet zwischen 3.000 und 5.500 Euro. Da es sich hierbei um eine rein ästhetische Operation handelt, übernehmen Krankenkassen die Kosten nur in wenigen Ausnahmefällen.

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