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FaceliftsFacelifts, die Straffungsoperation des Gesichtes, gilt als die Schönheitsoperation par excellence. Zu Beginn unseres Jahrhunderts wurden in Berlin, New York und in Chicago die ersten Facelifts durchgeführt.
Als oberstes Ziel galt es, den Eingriff für den Patienten so schonend wie möglich zu machen, die Heilungszeit zu verkürzen und am Ende ein natürliches Ergebnis der Verjüngerungsoperation vor sich zu haben. Das Zeitalter der systematischen Überkorrekturen, die einen maskenhaften Gesichtsausdruck hinterliessen, ist vorbei. Unsere Mitmenschen sollten ein frisches, erholtes Aussehen registrieren und diese Veränderung nicht automatisch mit einer plastischen Operation in Verbindung bringen. Gewisse psychologische Erwägungen sollten nicht außer Acht gelassen werden. Das Altern bringt zahlreiche Wechselwirkungen mit sich. Die Antwort der ästhetisch-plastischen Chirurgie auf deutliche Merkmale des älterwerdenden Gesichtes ist das große Facelift. Es sind nicht nur die störenden Falten, sondern vor allem die Erschlafftung der Haut, des Unterhautgewebes und die nachlassende Spannung der Gesichts- und Halsmuskulatur, woraus sich Hängebacken, Doppelkinn, Truthahnhals und sichtbar vorspringende Muskelansätze entwickeln. Das Prinzip des normalen Facelifts besteht darin, die Haut der Schläfenpartie, der Wange und der seitlichen Halsregion vom Unterhautgewebe loszulösen, nach seitlich oben zu straffen und nach Entfernung des Hautüberschusses wieder der Unterlage neu anzupassen.
Für die Stirn bietet sich ein Stirn-Lifting an. Dieses hat zum Ziel die Stirnfalten zu glätten und neuer Faltenbildung möglichst vorzubeugen. Da die Falten durch Muskelzug entstehen, muss nicht nur die Stirnhaut angehoben werden, sondern auch die mimische Stirnmuskulatur an bestimmten Stellen geschwächt werden.
Bei der isolierten Augenbrauen-Lifting werden spindelförmige Hautentfernungen oberhalb der Augenbrauenbehaarung vorgenommen, um dadurch die Augenbraue nach oben zu versetzen. In der Regel sind diese Narben relativ unauffällig.
Bei Menschen mit Schlupfliedern oder Hängeliedern bietet sich eine Lidkorrektur an, denn jemandem "schöne Augen machen" bedeutet im übertragenen Sinne nichts anderes, als die Schönheit und Ausdrucksfähigkeit der ganzen Augenpartie in gewinnender Weise einzusetzen. |
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