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FettabsaugungFast jeder träumt von einer schlanken, straffen Figur. Wer aber gern schlemmt und wenig Sport macht, hat oft mit Speckröllchen zu kämpfen. Auch Diäten lassen häufig die unschönen Pölsterchen nicht verschwinden. Sie sitzen oft da, wo sie besonders stören, nämlich an den Oberschenkeln (sogenannte Reiterhosen) oder am Po. Viele Menschen leiden darunter, mögen sich nicht mehr im Bikini oder in der Badehose zeigen.
Die kosmetische Chirurgie bietet eine Lösung: Das unliebsame Fett wird einfach abgesaugt. Das klingt einfach, ist allerdings mit einem nicht ungefährlichen chirurgischen Eingriff verbunden. Die Haut der Patientin oder des Patienten wird an einer unauffälligen Stelle eingeschnitten. Dann führt der Chirurg eine Kanüle in das Fettdepot unter der Haut ein. Die einzelnen Fettzellen sind in dünne Hüllen aus Bindegewebe verpackt. Der Arzt durchtrennt diese mit der Kanüle. Dann wird das Fett durch den Unterdruck aus seiner Hülle herausgesaugt. Dieses Verfahren gehört in erfahrene Hände. Die Kunst besteht nämlich darin, nicht zu viel und nicht zu wenig Fett abzusaugen. Nur so ist gewährleistet, dass durch den Eingriff ein harmonisches Körperbild entsteht. Wird zu viel abgesaugt, können hässliche Dellen entstehen, die nur schwer zu korrigieren sind.
Die Fettabsaugung wird ambulant ausgeführt. Meistens reicht eine örtliche Betäubung aus. Nach der Operation muss die Patientin oder der Patient sechs Wochen Stützstrümpfe tragen; und zwar Tag und Nacht. Komplikationen lassen sich nicht vollkommen ausschließen. Nach dem Eingriff können Blutergüsse und Schwellungen auftreten, die aber innerhalb von drei Monaten wieder verschwinden. Eine Fettabsaugung kostet ca. 2.500 bis 3.600 Euro.
Wer einen solchen Eingriff vernehmen lassen möchte, sollte einen qualifizierten Arzt auswählen. Diesen findet man z.B. in der Datenbank der Vereinigung der Deutschen Ästhetischen-Plastischen Chirurgen: www.vdaepc.de Oft werden kosmetische Eingriffe zu Dumping-Preisen angeboten. Wer seine Gesundheit nicht auf `s Spiel setzen will, sollte von solchen Angeboten die Finger lassen. |
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