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HaartransplantationDie Haartransplantation kommt vorallen bei Haarausfall zur Anwendung, wenn sich eine Glatze bildet. Ein Haarausfall kann viele Ursachen haben. In vielen Fällen bedingt durch familiäre Veranlagung und Vererbung. Die häufigste Form ist die androgenetische Form, sie tritt durch eine erhöhte Konzentration des männlichen Hormons Testosteron auf. Weitere Ursachen können auch Krankheit oder eine Operation im Kopfbereich sein.
Der Haarausfall beginnt ungefähr ab dem 20. Lebensjahr. Es fallen erst die Haare im Bereich der Geheimratsecken und am Haaransatz aus. Das kann immer so weiter gehen, bis nur noch ein seitlicher-hinterer Resthaarkranz vorhanden ist. Medikamente können meist dabei nur helfen den Vorgang zu stoppen, die verlorenen Haare wachsen dadurch nicht wieder.
Sollte trotz regelmäßiger Behandlung nichts mehr helfen, oder der Haarausfall ist bereits sehr fortgeschritten, bleibt mit der Haartransplantation eine gute Möglichkeit sein Äußeres einigermaßen wieder herzustellen.
Bei der Hauttransplantation werden einzelne Haare, kleine Haarbüschel oder Hautstreifen mit Haaren verpflanzt.
Eine sehr gute Möglichkeit, die meist auch mit wenigen Risiken verbunden ist, ist die Eigenhaartransplantation. Bei der Eigenhaartransplantation werden Abschnitte des noch verhandenen Haares so versetzt, daß es eine gleichmäßige Verteilung gibt. Dazu werden meist die Hautregionen aus dem Hinterhaupt genommen, da hier der Haarausfall sehr gering ist.
Es gibt verschieden Methoden bei der Haartransplantation. Die häufigste verwendete Methode ist die Mini-und Micrograft-Methode (Streifentechnik)
Ein Minitransplantat hat einen Durchmesser von 1,0 bis 1,2 mm und hält 3-6 Haare. Ein Mikrotransplantat hat einen Durchmesser von 0,7 - 0,9 mm und hält 1-2 Haare. Die Verpflanzung findet unter örtlich Betäubung statt und dauert zwischen 2-6 Stunden.
Außerdem gibt es noch die Lappentechnik und die Punkttechnik. Bei der Lappentechnik wird eine größere Hautpartie entnommen und im Ganzen auf die kahle Stelle übertragen. Der Nachteil dabei ist der Übergang von ausgedünnten zum dichten Haarwuchs ist deutlich erkennbar. Diese Methode findet heute kaum noch Anwendung.
Bei der Punkttechnik werden nur einzelne Haarwurzel-Einheiten am Hinterkopf entnommen. Allerdings kann hier bei jeder einzelnen Entnahme die Haarwurzel beschädigt werden.
Wie bei jedem Eingriff kann es auch bei der Haartransplantation zu Infektionen, Wundheilungsstörungen, Entzündungen und bei ungünstigen Verlauf in geringen Fällen zu Abstossungsreaktionen des transplantierten Gewebes kommen. |
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