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LasekLASEK steht fuer Laser-Assisted-Epithelial Keratomileusis bzw. Laser Epitheliale Keratomileusis und ist eine Art der Augenlaseroperation. Sie stellt eine Verbindung aus den beiden Methoden LASIK (Laser-Assisted-In-Situ Keratomileusis bzw. Laser in situ Keratomileusis) und PRK (Photorefractive Keratectomy bzw. Photorefraktive Keratektomie) dar und wird manchmal auch als "Epi-Lasek" bezeichnet.
Die LASEK-Operation mit einem Excimerlaser dient zur Erreichung einer besseren Sehschaerfe bei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Astigmatismus.
Das Auge wird zunaechst mit anaesthetischen Augentropfen lokal betaeubt. Anschliessend loest der Operateur die Oberflaeche des aeusseren Hornhautepithels ab und klappt dieses Deckelchen auf.
Computerkontrollierte Impulse des Excimerlasers werden nun auf die Hornhaut geschossen. Der Patient vernimmt in der Regel zu diesem Zeitpunkt ein tickendes Geraeusch.
Das auessere Hornhautepithel wird entsprechend der Vorerkrankung (Kurz-, Weitsichtigkeit, Astigmatismus) ausgebessert. Das Auge wird mit einer sterilen Loesung gespuelt und der Operateur legt das zurueckgeklappte Hornhautdeckelchen wieder zurueck.
Nach nur wenigen Minuten kann anschliessend das andere Auge behandelt werden.
Zur natuerlichen Heilung und um ein Verrutschen des Hornhautdeckelchens zu vermeiden, wird dem Patienten eine Kontaktlinse (ohne Sehstaerke) als Bandage eingelegt, die in aller Regel nach ein paar Tagen entfernt werden kann.
Schon wenige Wochen nach der Operation haben die meisten Patienten ein 100%iges Sehvermoegen (zurueck-)erlangt.
Statistisch sind 85% aller Augenlaseroperationen in den USA und Europa jedoch LASIK-Operationen, aufgrund der schnelleren und besseren Heilungschancen. LASEK-Operationen werden hauptsaechlich bei Personen durchgefuehrt, deren Hornhaut sehr duenn ist.
Wer ist fuer eine LASEK-Operation geeignet?
Personen ueber 18 Jahre, die fuer mindestens ein Jahr eine stabile Fehlsichtigkeit aufweisen koennen, werden vor einer LASEK-Behandlung einer umfangreichen Augenuntersuchung unterzogen. Danach wird im Einzelfall entschieden, welches Verfahren angewandt werden kann. |
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