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PheromoneWenn Menschen sich nicht "riechen" können, muß dies nicht unbedingt bedeuten, dass daran eine mangelnde Körperpflege Schuld ist. Vielleicht liegt das auch einfach an den Pheromonen.
Pheromone sind die körpereigenen Duftstoffe eines Lebewesens und dienen der chemischen Kommunikation. Bekannt sind synthetisch hergestellte Pheromone durch die Werbung. Als Sexuallockstoff angepriesen, sollen sie schneller dazu verhelfen, einen Partner oder Partnerin zu finden. Ihre Wirkung ist allerdings umstritten und konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Dabei produziert der Mensch durch seine Schweißdrüsen eigene Pheromone, die sein Gegenüber bewußt und unbewußt riecht und ihm vermittelt, ob dieser genetisch zu ihm paßt. Dies ist ein besonders wichtiger Faktor, um den richtigen Partner für die gemeinsame Nachkommenschaft zu finden. Die Pheromone, aber auch der Körpergeruch können sich jedoch durch äussere Einflüsse nachhaltig verändern. Hormoneinnahmen (z.B. die Pille) oder organische Krankheiten können den Geruch soweit manipulieren, dass Paare sich plötzlich nicht mehr riechen können. Das beliebte Einsetzen von Parfüms, Deosprays und Rasierwasser lassen die körpereigenen Pheromone in den Hintergrund verschwinden oder verdecken sie gar. Dadurch wird die Möglichkeit genommen, die Pheromone für sich sprechen zu lassen.
Pheromone kennt man aber auch aus der biologischen Schädlingsbekämpfung. Einige männliche Pflanzenschädlinge (z.B. Borkenkäfer) werden mit dem Duft der Weibchen angelockt und gefangen. Dazu werden spezielle Lockstofffallen aufgestellt. Eine weitere Vermehrung wird dadurch unmöglich. In der Schädlingsbekämpfung ist die Verwendung von Pheromonen eine besonders gute und effektive Art um Schädlinge ohne Einsatz von toxischen Mitteln zu beseitigen.
Nicht zuletzt finden sich Pheromone aber auch in der Pflanzenwelt. So ahmt z.B. die Hummel-Ragwurz dem Geruch der Hummeln nach, um ihre Bestäubung durch diese zu sichern. |
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