|
SchlankheitsmittelGesund zu sein ist ein Status, der zwar von jedem geschätzt, der aber auch von vielen nicht unbedingt dauerhaft gepflegt wird. Hierzu zählen viele Faktoren, angefangen bei zu viel Stress, zu wenig Bewegung und falsche Ernährung.
Durch letzteres Fehlverhalten ist in den vergangenen Jahren zu beobachten, dass immer mehr Menschen an Übergewicht leiden, was auch schon bei vielen Kindern der Fall ist.
Je nach dem wie sehr das Übergewicht vom Normalgewicht abweicht, wirkt sich dies früher oder später auf alle Fälle negativ auf den Gesundheitszustand der Betroffenen aus.
Hierzu zählen unter anderem Rückenbeschwerden, Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Bluthochdruck und Diabetis.
Um hier entsprechend vorzusorgen beziehungsweise bereits bestehende Gesundheitsdefizite zu korrigieren, versuchen die Betroffenen das Gewicht zu reduzieren.
Hierfür ist die einfachste Lösung im Normalfall weniger zu essen und parallel dazu sich mehr zu bewegen.
Doch vielen gelingt dies nicht oder ihnen ist der Fortschritt zu langsam. Daher greifen sie zu Schlankheitsmitteln, die sie schneller von ihren übermäßigen Pfunden befreien sollen und die entsprechend unterschieden werden:
Zum einen gibt es dabei die Entwässerungs- und Abführmittel, die meist in Form von Tropfen oder Dragees angeboten werden. Diese bestehen zwar teilweise aus pflanzlichen Mitteln, allerdings haben sie meist chemische Zusätze. Sie gelten auf längere Sicht gesehen als gefährlich, da sie sich negativ auf Körperfunktionen auswirken können wie bei der Herz-Kreislauf Funktion oder der Tätigkeit des Magen-Darm-Trakts.
Eine andere Gruppe von Schlankheitmitteln stellt die der rezeptpflichtigen Medikamente dar, die den Appetit zügeln und die Fettverdauung mindern.
Diese gelten erfahrungsgemäß als wirkungsvoll bei massivem Übergewicht. Sie sind sättigend und basieren auf natürlichen Fasern. Zudem enthalten sie die Substanzen Sibutramin wie in Reductil und vor allem Orlistat wie in Xenial. Letztgenannte Substanz ist nicht systemisch wirksam, hemmt die Fettverdauung im Verdauungstrakt und damit eine erhöhte Fettaufnahme.
Bei moderatem Übergewicht empfehlen sich Formula-Diäten, die ein proteinmodifiziertes Fasten ermöglichen. Hierbei liefern auch diätische Lebensmittel wie Slimfast durchaus gute Ergebnisse.
Bei den rezeptpflichtigen Medikamenten wird auf alle Fälle eine wirkungsvolle Adipositatherapie unterstützt, die allerdings von einem Arzt auch begleitet werden sollte.
Abgeraten wird bei Schlankheitsmitteln von Produkten, die eine Gewichtsreduktion versprechen, tatsächlich aber nur das Abkassieren wirkungsvoll ist.
Dabei handelt es sich um Präparate, die es zum Trinken, Schlucken oder Essen gibt und das Fett durch Vitamine, Mineralien oder diverse Enzyme reduzieren soll wie mit Vitaminkapseln, Kombucha-Produkten, Fasten- oder Kräutertees. Tatsächlich aber wird das Stoffwechselgeschehen kaum beeinflusst, was auch nicht bei angebotenen fettschmelzenden Cremes oder Bädern der Fall ist.
Unter dem Strich betrachtet sind Schlankheitsmittel nur in wenigen Fällen hilfreich und auch nur dann, wenn eine Umstellung der Ernährung und Bewegung stattfindet. |
|
 |
|