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SchnarchenWer kennt es nicht, das lästige Schnarchen, das den anderen Partner oft nächtelang nicht schlafen lässt? Doch woher kommt das Schnarchen eigentlich?
Meist tritt das Schnarchen nur in bestimmten Lagen auf, besonders häufig in der Rückenlage. Denn in der Rückenlage kann der hintere Bereich der Zunge leicht in den Rachen zurückfallen und somit die Atemwege blockieren. Oft ist aber auch das Gaumensegel erschlafft und "flattert" in der Atemluft.
In vielen Fällen hilft es hier, die betreffende Person einfach auf die Seite zu drehen bzw. der Körper bemerkt selbst, dass die Atmung erschwert wird und läst so eine Änderung der liegenden Position aus.
Manche Menschen wachen sogar vom eigenen Schnarchen auf oder schlafen deshalb so unruhig, dass sie am nächsten Morgen unter schweren Konzentrationsstörungen und starker Müdigkeit leiden. Spätestens, wenn es regelmäßig zu solchen Erscheinungen kommt, sollte man einen Arzt aufsuchen. Aber auch wenn der Partner unter diesen Symptomen leidet, weil keine Nacht mehr vergeht, in der er ruhig schlafen kann, kann der Arzt Abhilfe schaffen. Denn die ärztliche Untersuchung ist allemal der Lösung mit getrennten Schlafzimmern vorzuziehen, nicht nur um der Beziehung willen, sondern auch und vor allem, um die Gesundheit des Schnarchenden nicht zu gefährden. Schließlich geht das Schnarchen immer mit einer Behinderung der Atemwege einher und kann so zu zeitweisem Sauerstoffmangel führen.
In einigen Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Menschen mit zunehmendem Alter mehr schnarchen, wobei das Geschlecht keine Rolle spielt. Zwar schnarchen immer noch mehr Männer als Frauen, aber auch bei letzteren steigt die Zahl der von diesem Phänomen betroffenen Personen mit steigendem Alter weiter an.
Die Ursache für diese nächtliche Ruhestörung kann in vielen Bereichen liegen. Oft sind aber Allergien, Übergewicht, übermäßiger Alkoholkonsum oder auch die Einnahme von Schlafmitteln hierfür verantwortlich. |
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