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SportmassageGrundverständnis
Als guter Sportpyhsiotherapeut sollte man verschiedene Sportarten und deren Belastungen für den Körper kennen, um die Sportmassage
richtig anzuwenden. Viele Faktoren wie z.B: Tageszeit, Trainingszustand, Trainings- und Wettkampfintensität, Tagesform des Sportlers etc sind bei der Sportmassage zu beachten.
Ein guter Behandler muss seinen Sportler ganz genau kennen und wissen wie er diesen massieren und physiotherapeutisch versorgen muss. Ebenso wichtig ist die psychologische Betreuung des Sportlers,
der oftmals einen enormen Wettkampfsdruck ausgesetzt ist.
Grifftechniken der Sportmassage
Die Sportmassage wird ebenso wie die klassiche Massage mit Streichungen eingeleitet. Diese können auch jederzeit zwischen den einzelen Massagegriffen verwendet werden. Vor dem Wettkampf soll der Muskeltonus des Sportlers ansteigen, deshalb verwendet man tonisierende Griffe wie z.B: Klopfungen, Klatschungen und Hackungen. Nach der Muskelbelastung ist die Muskelentspannung oberstes Ziel. Die dadurch entstandenden Muskelverspannungen und im Extremfall der Muskelkater sollen schnellmöglichst beseitigt werden, damit der Körper wieder seinen Zustand vor dem Wettkampf erreicht. Hierfür verwendet man detonisiernde Griffe wie z.B:
Knetungen und Friktionen.
Massage vor dem Wettkampf
Die Muskulatur des Sportlers soll für den Wettkampf aktiviert und aufgelockert werden. Hierbei wird der Muskeltonus für den folgenden
Wettkampf erhöht.
Griffe: Klatschungen, Hackungen und Schüttelungen
Massage während des Trainings
Die Trainingsmassage soll neben dem Training den Weg zur körperlichen Höchstleistung ebnen.
Durch das harte Training sind die Muskeln des Sportlers oft höchsten Strapazen ausgesetzt, diese enormen Verspannungen und Verkürzungen der Muskulatur sollen durch die Trainingsmassage beseitigt werden.
Oftmals wird die Trainingsmassage wie oben bereits erläutert als Entmüdungsmassage nach dem Training eingesetzt (Massage nach dem Training bzw. Wettkampf).
Detonisiernde Griffe: Friktionen und Knetungen
Massage in der Pause
Hier ist es besonders wichtig, dass der Behandler die jeweilige Sportart und die hauptsächlich beanspruchte Muskulatur genau kennen muss. In der kurzen Spielpause muss folglich die überanstrenge und geschwächte Muskulatur wieder aufgelockert und einsatzfähig gemacht werden.
Massage an wettkampfs- und trainingsfreien Tagen:
Dieser Bereich der Sportmassage ist zugleich der Wichtigste, da der Sportphysiotherapeut nach dem Wettkampf die Möglichkeit hat, akute Verletzungen und Muskelverspannungen zu behandeln. Dadurch können diese nach kurzer Zeit heilen und die Regenerationsphase wird verkürzt.
Exkurs"Muskelkater"
Als Muskelkater werden Kleinstverletzungen(Mikrotaumen) in den Muskelzellen bezeichnet. Aufgrund mechanischen und metabolischen(stoffwechselartigen) Belastungen. Der Muskelkater beginnt meist wenige Stunden nach der sportlichen Betätigung und erreicht sein Höchstmaß 2 bis 3 Tage dannach und können bis zu einer Woche andauern.
Er kann wie folgt auftreten:
Wenn eine sportliche oder körperliche Aktivität nach langer Pause erfolgt.
Bei einer aussergewöhnlichen starken sportlichen Belastung oder bei neuen und ungewohnten Bewegungen und Belastungen und bei epileptschen Krämpfen.
Muskelkater hinterlässt keine langandauernden Schäden und kann sich an der gleichen Stelle für mehrere Wochen nicht wiederholen.
Therapeutische Prävention und Massnahmen:
generell: Dehnen nach und vor dem Training
bei akuten Muskelkater: kraftreduzierendes Training, Reduzierung der Trainingsintensität,behutsames Dehnen und Wärmeanwendungen
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