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Tränensäcke entfernenStarke und auffällige Tränensäcke können dem Gesicht einen müden und sogar kranken Ausdruck verleihen. Um ein frisches und gesundes Aussehen zu erhalten, lassen sich immer mehr Menschen die Tränensäcke entfernen.
Tränensäcke entstehen unabhängig vom Alter. Sie können vererbt sein, aber auch durch eine Erkrankung entstehen. Besonders bei Herz- und Nierenerkrankungen treten die Tränensäcke stark hervor. Schwaches Gewebe im Bereich führt zu einem Absinken von Fettgewebe aus dem Augenbereich. Daraus resultieren vorgewölbte Stellen im Bereich des Unterliedes, die Tränensäcke.
Unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose kann man die störenden Tränensäcke entfernen. Die Operation erfolgt unter Einsatz des Skalpells oder mit einem Laser. Hierbei wird in der nahe der Wimpern am Unterlid angesetzt um die kleine Narbe verschwinden zu lassen. Durch den entstandenen Schnitt wird das abgesunkene Gewebe entnommen und die überschüssige Haut entfernt. Die Verschließung der Wunde erfolgt durch spezielle Pflaster oder die Vernähung mit sehr feinen Fäden.
Werden die Tränensäcke entfernt kommt es im Anschluss an die Operation meist zu geringfügigen Schwellungen und leichten Verfärbungen. Die Schwellungen und die Blutergüsse klingen schnell wieder ab. Mit der Operationsdauer von ca. 2 Stunden stellt sich ein bis zu 10 Jahre anhaltender Effekt ein. Die Tränensäcke können wiederkehren, abhängig von der Veranlagung oder einer Vorerkrankung. In solchen Fällen kann man auch mehrmals die Tränensäcke entfernen.
Bevor man sich zu dem Eingriff entschließt sollte man sich ausführlich informieren. Nur ein erfahrener Chirurg kann die Tränensäcke ohne nachfolgende Komplikationen entfernen. Entfernt der Operateur zuviel Gewebe oder zu viel Haut kann es zu Problemen beim Schließen des Auges kommen. Dies kann mit einer Nachoperation behoben werden. |
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