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Unterwassermassage

Bei der Unterwassermassage handelt es sich um eine Behandlung des ganzen Körpers oder einer bestimmten Körperpartie im Wasser mit Hilfe eines warmen Wasserstrahldrucks. Gegenüber einer normalen Massage erzielt das warme Wasser und die Auftriebskraft des Wassers einen psychischen Faktor beim Patienten. Als nachteilig erweist sich hier jedoch, dass die Behandlung weniger punktell vorgenommen werden kann. Die Behandlung von einzelnen Körperpartien ist erschwert.

Angewandt werden kann die Unterwassermassage vor allem bei degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule (wie z.B. Arthrose oder Arthritis), bei Muskelverspannungen und Hartspann, Narben oder chronischer Verstopfung. Nicht anwenden darf man die Unterwassermassage hingegen bei allen Kontraindikationen der Massage, Reizergüssen, Herz- und Kreislaufinsuffizienzen, Entzündungen aller Art, Hautdefekten, schwerem Knochenschwund (Osteoporose) und alle Kontraindikationen eines Vollbades.

Der Wasserdruck des Wasserdruckstrahls liegt bei der Unterwassermassage zwischen 0,4 und 4,0 bar. Der Massagedruck bzw. die Intensität der Unterwassermassage hängt von der Entfernung "Düse - Haut" und vom Winkel des Wasserstrahl ab. Je spitzer der Winkel des Wasserstrahls zur Haut, desto höher die Intensität. Die Temperatur des Wassers sollte im lauwarmen Bereich liegen.

Gemäß dem Archimedischen Prinzip verliert jeder Körper in einer Flüssigkeit scheinbar so viel an Gewicht, wie die von ihm verdrängte Flüssigkeitsmenge wiegt. Folglich bedeutet dies, das die Muskulutar im Wasser keinerlei Haltearbeit gegen die Schwerkraft leisten muss (Vorteil gegenüber der klass. Massage).

Die Wirkung der Unterwassermassage:

  • Senkung des Blutdrucks
  • Puls und Atemfrequenz steigen
  • Mehrdurchblutung von Haut und Muskulatur
  • psychische Entspannung
  • Lockerung der Muskelentspannungen
  • Schmerzlinderung
  • Wie bei der klassichen Massage wird die Wirbelsäule, die Gelenke, Knochen und der Intimbereich nicht behandelt. Die Behandlungszeit beträgt etwa 20-30 Minuten. Nach der Behandlung sollt eine Nachruhe von 20-30 Minuten eingehalten werden. Die Unterwassermassage beginnt mit den Beinen und arbeitet sich dann über den Oberkörper hoch zu den Armen. Der Patient liegt auf dem Rücken, auf der Brust oder seitlich. Der Behandler hat zur Unterwassermassage mehrere Möglichkeiten: Er kann mit dem Wasserstrahl Kreisungen,Zirkelungen, Längs- und Querstreichungen machen oder punktuell die Muskulatur behandeln.


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